Dragon Ball Facts Vorgaenger

Die Vorgänger

Nicht nur in seinen Kurzgeschichten, sondern auch in “Dr. Slump” probierte Akira Toriyama bereits verschiedene Ideen aus, die später in “Dragon Ball” Verwendung fanden.

Die Roboterfrau Arale, die sich der tollpatschige Wissenschaftler Senbi Norimaki als Lebensgefährtin baut, ist in mancherlei Hinsicht bereits eine Art weiblicher Son-Goku. Wie er ist sie von kleiner Statur, ein wenig naiv, dabei aber sehr stark. Und wie er muss sie sich mit großen Gegenspielern herumschlagen, die sie oft gerade deshalb besiegt, weil sie von ihnen unterschätzt wird. Die Ähnlichkeiten der beiden werden im siebten Band von “Dragon Ball” noch besonders offensichtlich, indem Toriyama sich den Spaß machte, die beiden in der Heimat von Arale zusammentreffen zu lassen.

Auch die Idee eines großen Kampfturniers, die die Handlung des dritten und vierten Bandes von “Dragon Ball” bestimmt, hatte Akira Toriyama schon einmal in “Dr. Slump” verwendet. Als Toriyama dann Jahre später darüber nachdachte, was er Son-Goku erlerben lassen könnte, nachdem die Suche nach den Dragon Balls erst einmal ruhen musste, griff er den Einfall von früher wieder auf.

Schließlich gibt es noch eine Gemeinsamkeit zwischen “Dr. Slump” und “Dragon Ball”: In beiden Serien werden alte asiatische Legenden mit Elementen aus der modernen Welt verbunden und schaffen so eine ganz neue Form von Märchen. Märchen, die kein angestaubter Kinderkram, sondern ganz einfach fantastische Geschichten über den alten Kampf zwischen Gut und Böse sind und ihre Leser durch spannende Figuren und Schauplätze kurzweilig unterhalten. Während in “Dr. Slump” märchenhafte Figuren wie Fabelwesen, Geister oder Dämonen nur ab und an in die moderne Welt einbrachen, sind sie in “Dragon Ball” zum festen Bestandteil der Welt, die Son-Goku und seine Weggefährten bereisen, geworden. Und dies macht viel von dem Reiz der Geschichte aus: Man weiß nie, was einen auf den nächsten Seiten oder im nächsten Band an neuen, verrückten Ereignissen erwarten wird, weil einfach alles möglich ist.